Dr. Ferdinand v. Saint André

100% Passion, Geschäftsführung

Ferdinand v. Saint André war über acht Jahre Justiziar der Kulturstiftung des Bundes und verantwortete den Neubau des Stiftungssitzes in Halle an der Saale – vom Architektenwettbewerb bis zur Eröffnung. Er studierte Rechtswissenschaften und promovierte in Tübingen über ein völkerrechtliches Thema.

Bereits 1992, zu Schulzeiten, gehörte er zu den Gründern des Vereins zur Kunst- und Kulturförderung in den Neuen Ländern e.V.. Die Idee war, über ehrenamtliche Arbeitseinsätze an denkmalgeschützten Gebäuden in Ostdeutschland einen Beitrag zur deutschen Wiedervereinigung zu leisten. Mit seinen über 600 Mitgliedern ist der Verein weiterhin aktiv.

Nach einem Arbeitseinsatz auf dem Gelände des Joachimsthalschen Gymnasiums 2013 und der Gründung des Fördervereins Joachimsthalsches Gymnasium Templin e.V. entschied sich Ferdinand v. Saint André, seine Arbeit bei der Kulturstiftung ruhen zu lassen. Von da an setzte er sich, zunächst ehrenamtlich, mit ganzer Kraft für das Projekt einer Wiederbelebung des Schulstandortes ein.

Was fasziniert ihn an diesem Projekt?

„1607 gelang mit der Gründung des Joachimsthalschen Gymnasiums ein großer Wurf in die Zukunft. Was wäre heute für eine Schule solch ein „großer Wurf“? Und, wie lässt sich eine richtungsweisende Schule in der Region und in einem europäischen Kontext verankern? Diese Fragen treiben mich an.“