Beginn der Dachsanierung

Es geht los

11. März 2021. Mit dem Gerüstbau haben die Arbeiten an den Gebäuden des ehem. Joachimsthalschen Gymnasiums Templin begonnen. Sobald das Gerüst steht, geht es ab KW 11/12 mit der Sanierung der Dächer von zunächst zwei Internatswohnhäusern (Alumnate V und VI) los.

Die Mittel i.H.v. 900 Tsd. € stammen zur Hälfte aus einem Bundesprogramm zur Denkmalförderung, die andere Hälfte wird von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, der Stadt Templin sowie von privaten Spendern getragen. Der SPD-Bundestagsabgeordneten Stefan Zierke überreichte einen Scheck über die Bundesförderung, anschließend gaben Zimmermannsmeister Harmut Wagener und unsere Vorstandsmitglieder Henrike Reemtsma und Franc Höfermann-Kiefer am Holzbalken das offizielle Startsignal für die Arbeiten.

Zusammen mit dem Potsdamer Architekturbüro Kühn-von Kaehne und Lange und dem Berliner Planungsbüro Kroschewski Holzrichter haben wir im  vergangenen Jahr am Masterplan für die Europäische Schule Templin gearbeitet. Dabei herausgekommen ist ein umfangreiches Dokument, das von Rahmenbedingungen über die Bauplanung bis hin zu den Kosten alle Aspekte der Verwandlung der ehemaligen Fürstenschule in eine innovative Europäische Schule mit angeschlossenem Internat vorsieht.

„Ich freue mich sehr, dass es nun endlich losgeht. Das letzte Jahr hat gezeigt, dass das europäische Miteinander wichtiger denn je ist. In der Europäischen Schule Templin werden wir sozialkompetente und handlungsorientierte Schüler für eine starke europäische Gemeinschaft ausbilden.“
Anke v. Arnim Frfr. v. Reitzenstein, Vorstandsmitglied der Stiftung.

„Ich bin sehr glücklich, dass die Sanierung jetzt, nach Jahren der Vorbereitung, beginnt und danke ausdrücklich allen, die uns bisher auf diesem Weg begleitet haben. Die Europäische Schule Templin (est) wird ein Aushängeschild für die Region“.
Ferdinand von Saint André, Geschäftsführer der Stiftung.

Im Zuge der Aufräumarbeiten wurde ein bislang verschlossener Raum geöffnet. Zur großen Überraschung fanden Geschäftsführer Ferdinand v. Saint André und die Mitarbeitenden vor Ort dort ein funktionstüchtiges Klavier, das aus dem Jahr 1930 stammt. Ob es sich um das Klavier handeln könnte, auf dem auch Jakob Kaiser, der spätere Feuilletonchef der Süddeutschen Zeitung, gespielt hat?